Sonntag, 25. Dezember 2016

Hallo Euch,
es war lange sehr ruhig auf diesem Blog. Das ganze hat persönliche Gründe die ich Euch heute etwas näher bringen will.
Aber wo fange ich an? Nunja der Anfang er Pause macht wohl der Beginn einer erneuten Psychose bei mir. Was Ihr noch nicht wisst: Ich leide unter paranoider Schizophrenie. Das ganze ist unheilbar aber mit Medikamenten ganz gut in Griff zu bekommen. Leider werden eine Sorte von diesen Tabletten seit einiger Zeit nicht mehr hergestellt und meine Ärztin meinte ich solle mal versuchen ohne dies klar zu kommen. Großer Fehler. Nach dem der Spiegel absank fing das ganze wieder an und ich wurde wieder psychotisch. Dazu kam das meine Holde auch eine Tablettenumstellung hatte und diese wirkten nicht wie sie sollten und sie fiel in eine Depression welche darin endete das sie in eine Psychiatrische Einrichtung musste. Das ganze hat uns sehr aus der Bahn geworfen und wir mussten erst einmal mit dieser Situation klar kommen.
Auch stand unsere Hochzeit und Umzug ins Haus. Die Hochzeit war schön und wir zwei hatten einen den Umständen entsprechend schönen Tag der allerdings von unserer Krankheit überlagert war. Auch der Umzug hat meine Holde sehr mitgenommen wo ich mich allerdings wieder etwas gefangen habe und für uns zwei stark sein musste.
Den Umzug haben wir auch fast gemeistert allerdings steht noch eine Tour in die alte Wohnung im Januar an wo wir uns noch um den Sperrmüll und ein paar Kleinigkeiten kümmern müssen.
Wo wir jetzt wohnen haben wir leider noch kein Internet und können nur über das Mobilfunknetz ins World Wide Web und das mehr schlecht als recht. Kein LTE und nur Schenkentempo.
Sobald wir alles geregelt haben und wir uns etwasd eingelebt haben geht es natürlich weiter mit dem Blog und den Berichten.

Bis dahin, habt eine gute Zeit und noch ein schönes Weihnachtsfest

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Testmodus - Cola Rebell - Keine Kickt wie sie

Ich liebe Cola, in jeder Form nur nicht unbedingt die großen Zwei, nein, da habe ich irgendwie eine Abneigung gegen. Cola muss anders sein, muss mich ansprechen und mir was besonderes bieten. Da kommt „Cola Rebell“ ins Spiel und davon konnte ich mich überzeugen da ich ein super Testpaket von ihnen zugesendet bekommen habe. Ich habe mich riesig darüber gefreut und das solltet Ihr Euch auch aber dazu am Ende mehr.

Wer sind die Schöpfer von „Cola Rebell“? Ein Hamburger, Berliner und ein Münchner, größer könnte der Unterschied nicht sein und der Weißwurst-Äquator durchbrochen werden. Aber wie das so mit aus unterschiedlichen Geographischen Zonen stammenden Menschen ist, es kann was großes dabei entstehen. Und das haben die Jungs geschafft. Was aus einer Cola-Rum Laune heraus entstand hat sich durch langes ausprobieren zu einer Festen Größe in Deutschland entwickelt. Man muss auch erst einmal auf die Idee kommen Cola mit Chili zu kombinieren, mir wäre das absolut nicht eingefallen, bei mir gab es höchstens Bacon mit Schokoladenüberzug und auch das hat jemand zur Marktreife gebracht. Aber darum soll es hier nicht gehen ;-)


Wer denkt diese Mischung wäre zu strange sollte sich selber einmal davon überzeugen, es lohnt sich mal über den eigenen Horizont zu blicken und neues kennen zu lernen.


„Die stärkste Cola der Welt“, damit wirbt „Cola Rebell“ um seine „Cola Rebell KraftstoffCola“  Beim recherchieren bin ich auf eine Liste mit dem Koffeingehalt verschiedener Cola Sorten gestoßen die den Wert in 100ml Verglichen haben „KraftstoffCola“ taucht dort zwar nicht auf aber im Durchschnitt lagen die Werte zwischen 6 und 12 mg. Die höchsten belaufen sich auf 25 mg.
Somit werden „Cola Rebell“, mit 32mg/100ml, ihrem Werbeversprechen gerecht. Das gibt einen Pluspunkt. Leider enthält sie Molkenerzeugnisse und ist somit nicht für Veganer oder Lactoseintolerante Menschen geeignet, was aber nicht ins Gewicht fällt, da gibt es auch Softdrinks die in das Schema passen. Super ist das diese Cola ohne Phosphorsäure auskommt. Seien wir mal ehrlich: Inhaltsstoffe die in höherer Konzentration Fleisch auflösen oder gar als Rostentferner dienen (ja, manche machen auch das mit Cola) will keiner in einem Getränk haben, oder?
Wie ist denn nun der Geschmack? Ich habe mit einem scharfen Erlebnis gerechnet da ja Chili und Ingwer als natürliche Aromen enthalten sind, aber dem ist nicht so. Der erste Schluck ist etwas herb, was ich aber gerne mag denn von süßen Colas habe ich genug. Es sprudelt etwas stärker wie andere kohlensäurehaltige Getränke aber es ist nicht unangenehm und hat noch einen angenehmen Nebeneffekt: Kohlensäure regt die Durchblutung der Mundschleimhaut an, reinigt die Geschmacksknospen und kurbelt den Kreislauf an. Das passt ja zu einer Cola die mit dem Kick punkten will. Aber zurück zum Geschmack.  Im Abgang merkt man eine leichte, nicht unangenehme schärfe. Absolut nicht beherrschend sondern dezent im Hintergrund. Sie kann auch bedenkenlos von Leuten getrunken werden die nicht auf Chili oder Ingwer stehen. Es ist nur ein Hauch vorhanden. Passt also. Und der Effekt? Nun, ich sitze die meiste Zeit des Tages am Rechner oder bin in meiner Foto-Ecke und trinke sehr viel Kaffee aber da hat man ab und an die Nase voll, da kommt ein Zucker- und Koffeinhaltiges Kaltgetränk genau richtig. Gestern habe ich mal den Härtetest gemacht und den Kaffee soweit sein gelassen um mal zu gucken wie mein Körper auf „KraftstoffCola“ reagiert. Das Ergebnis war recht gut. Es hat leicht gepusht und der Kopf konnte wieder rattern. Das kommt gut und sollte auch so sein, top.
Machen wir weiter ;-)

Wer liebte als Kind nicht die Cola-Lutscher? Da gibt es wohl kaum einen. Immer mit dem frischen Taschengeld zum Büdchen und erst mal mit Süßkram eingedeckt. Da setzt „Cola Rebell“ mit der „FestststoffCola“ an. Nichts für Kinder aber für uns Erwachsene eine schöne fahrt in die Vergangenheit mit zusätzlicher Wirkung. Sie ist die erster ihrer Sorte auf dem Markt. Ein bekannter Hersteller kam erst 2012 auf die Idee und da war „Cola Rebell“ schon etabliert.


Direkt zu Anfang: „FeststoffCola“ ist absolut vegan und gibt somit auch tierfrei den puschenden Effekt, aber ist das so? Wenn man vom Guaranaverhältniss ausgeht enthalten 100gr „FeststoffCola“ ca. 120 mg reines Koffein und das mit einer Menge von 2000mg Guarana. Das entspricht in etwa einer großen Dose Energy-Drink. Das ist schon ordentlich. Ich lutsche sie zwischendurch als alternative zum, sonst verwendeten, Traubenzucker. Ich habe das Gefühl das es etwas wacher macht und mir genug Energie liefert um euch z.B. diesen Artikel zu schreiben ;-) In so einem Tütchen, welches ich erhalten habe, sind 44gr Inhalt. Es gibt sie auch in einer 90gr Dose. Ich finde die 44gr gerade richtig, passt in jede Tasche und ist somit immer griffbereit. Also wer mal unterwegs fit werden möchte oder einen Energieschub braucht, bitteschön, „FeststoffCola“ Vom Geschmack her sind sie auch wieder etwas herber und nicht zu süß. Der Cola Geschmack ist angenehm und hat was von Cola mit einer Zitronenscheibe darin. Ein sehr vielfältiges Erlebnis. Die Schärfe des Chili ist vorhanden aber, wie auch bei der „KraftstoffCola“, nicht dominant. Echt lecker, da kann man ruhig eines mehr lutschen, obwohl ich eher der Beißer bin. Hier aber habe ich mir richtig Zeit gelassen und das ganze Bonbon zu erleben.


Bleiben wir doch direkt bei den Bonbons. „FeststoffCola Molotovs“ kickt so richtig. Der Guaranaanteil wurde hier richtig erhöht und haut mit 4000mg/100gr rein. 0.7% Alkohol sind auch, laut Webseite,  enthalten und somit ist diese Sorte nichts für Kinder und Jugendliche. Auch sie sind Vegan. Vom Menthol habe ich bei beiden Sorten nicht wirklich was gespürt was aber evtl. der Chili zuzuschreiben ist. Das Besondere an den „FeststoffCola Molotovs“ ist der Brause-Kern. Wenn man sie eine weile im Mund hat strömt es leicht prickelnd aus der Seite heraus. Eine interessante Idee so was zu machen. Sie sind dadurch noch etwas frischer wie die „FeststoffCola“ und ich habe das Gefühl das sie ein ticken schärfer sind. Ideal für zwischendurch in den Mund zu schieben.

So, die erste „Cola Rebell“ Verkostung ist beendet und jetzt, 3 Tage später, geht es weiter. Sonst gäbe es einen totalen Overkill an Kick ;-)


Es folgt die „Cola Rebell Pur Classic“, die laut Webseite mit Ingwer verfeinert sein soll. Auf der Flasche findet sich leider nichts dazu. Etwas verwirrend. Der Geschmack ist, wie auch bei der „KraftstoffCola“ etwas herber wie normale Cola und enthält 25mg/100ml Koffein und entspricht damit zwei anderen Sorten die es auf dem Markt gibt. Vom Ingwer, sofern vorhanden, schmecke ich leider nichts heraus. Was sie aber wiederum hervorhebt ist das sie nur Vegane Zutaten enthält. Der Kohlensäuregehalt ist, für mich, genau richtig, nicht zu viel oder zu wenig.Wie alle „Cola Rebell“ Produkte ist auch sie ohne künstliche Aromen. Am besten schmeckt sie gut gekühlt aus dem Kühlschrank. Warm, ist es eher eine rein süß/ herbe Angelegenheit die ich nicht wirklich empfehlen kann.

Auf die „Cola Rebell Balance Chili“ habe ich mich richtig gefreut. Alleine das Wort Chili auf dem Etikett weckt meine Neugier also aufmachen und erst einmal schnuppern. Der Geruch ist nicht anders wie bei den anderen „Cola Rebell“ Produkten, also sehr neutral Colalastig. Der erste Schluck ist interessant. Erst, wie gewohnt, herb/ süß gefolgt und dann merkt man die leichte Chili-Note. Leicht scharf aber nicht unangenehm. Beim schlucken spürt man ein warmes Gefühl welches die Speiseröhre hinunter läuft. Hammer. Das könnte meine neue Lieblings-Cola werden. Laut Webseite soll man sie auch sehr gut zum mixen von Getränken nutzen können, ich trinke sie aber lieber pur. Aber kommen wir auf das Chili zurück. Es hat geniale Eigenschaften: stärkt das Immunsystem, verbessert die Durchblutung, schützt Arterien und kann sogar den Appetit fördern. Dazu habe ich mal in einem Buch gelesen das eine Mutter ihren Kindern jeden Morgen etwas Chili-Pulver mit in die Milch getan hat und die Kinder waren das ganze Jahr über nicht krank. Ob da was wahres dran ist kann ich nicht sagen aber mit jeden Tag eine „Balance Chili“ könnte der Test beginnen ;-)


Gespannt habe ich nun die Flasche „Cola Rebell Golden Age“ geöffnet. Alleine schon die Farbe weicht vom regulärem Cola-Mischgetränk ab. Hier ist sie golden und erinnert an Sekt. „Golden Age“ kommt sehr zitronenlastig daher. Einen Colageschmack kann ich leider nicht feststellen was aber auch nicht schlimm ist. Eine willkommene Abwechslung. Laut Flasche enthält sie nur 15 Kalorien auf 100 ml. Das wurde sehr elegant gelöst: 64% weniger Zucker wie bei normaler Cola, als Ersatz wurde Stevia eingesetzt. Davon bin ich normalerweise kein Fan. Schon mal Stevia im Kaffee als Austauschstoff benutzt? Grauselig kann ich Euch nur sagen aber hier merkt man nicht ein µ. Gut umgesetzt. Auch „Golden Age“ enthält 25mg/100ml Koffein und Kickt wie die anderen Sorten von „Cola Rebell“.

Kommen wir nun zu dem was ich am Anfang angekündigt habe. „Cola Rebell“ war so freundlich ausreichend Testmaterial zur Verfügung zu stellen das für Euch auch was abfällt ;-)
Schaut auf meiner Facebook-Fanpage : https://www.facebook.com/allerleizeugs vorbei und gewinnt ein kleines Tasting-Set von „Cola Rebell“.
Das Gewinnspiel startet am 27.10.2016 und endet am 30.11.2016 um Mitternacht.

Und, nein, die Gitarre ist NICHT Bestandteil des Gewinnspiels.

Ich wünsche Euch viel Glück :-)

Sonntag, 23. Oktober 2016

Laberrunde - Warum dauert das mit den Testberichten so lange?

Hier mal ein Thema was vielleicht den einen oder anderen interessieren könnte
Warum dauert das immer so lange mit den Testberichten?
Eine gute Frage.
Viele meinen das man, wenn man den oder die Artikel bekommen hat direkt loslegt und testet und direkt schreibt. Aber nein, so ist es nicht.
Wie mache ich das?
Wenn der Paketmensch klingelt wird erst einmal, ganz normal, das Paket entgegengenommen und ins Wohnzimmer gebracht. Voller Vorfreude wird es dann geöffnet und geschaut was denn da überhaupt gekommen ist und ob alles, was vorher besprochen wurde, geliefert wurde. Es folgt ein erstes begutachten der Produkte wo schon, mit meiner Verlobten, über Design, Farbe usw. gesprochen wird. Dann kommt es, je nachdem was es ist, ins Büro oder, wenn es gekühlt werden muss, in den Kühlschrank. Im folgenden wird überlegt wozu man es benutzen kann, bei Gewürzen z.B. was wird damit zubereitet. Die ersten Überlegungen wie man es fotografiert schießen einem durch den Sinn. Dann verschwindet der Artikel erst mal in der „Versenkung“ bis man etwas Luft hat sich darum zu kümmern. Das kann schon ein paar Tage dauern. Jetzt wird das Set aufgebaut um das Produkt ins rechte Licht zu rücken. Zwar meist sehr spartanisch aber mein Requisitenfundus wächst erst noch. Wenn die Fotos im Kasten sind wird das Produkt getestet. Bei Technik wir es angeschlossen und unter den ersten kritischen Augen begutachtet und geschaut ob es sich im Alltag bewährt. Auch das kann schon eine Weile dauern. Bei Lebensmitteln überlegt man sich ein Rezept und die fehlenden Zutaten werden gekauft und dann wird wieder fotografiert und das Mahl bereitet, dann wieder mit dem Fotokasten abgelichtet, erst jetzt kann es verzehrt werden. Während des Essens werden die ersten Eindrücke in Sachen Geschmack, Konsistenz, Mundverhalten usw. bewertet.
Wenn dies geschehen ist werden die Fotos in Lightroom gesichtet und ggf. bearbeitet.
Jetzt erst kommt die Arbeit am Bericht. Hier stehen dann noch Recherchearbeiten an um Zusatzinformationen dem Leser mitzuteilen. Der Artikel braucht also auch seine Zeit und ist nicht gerade mal in einer viertel Stunde runter gerissen. Es soll ein Gesamtbild erzeugt werden und dann muss es noch meinen Ansprüchen gerecht werden. Zum Schluss wird gegengelesen, Verbesserungen gemacht und auf den Blog gebracht. Hier stehen dann arbeiten an wie Links setzen, Bilder positionieren und den fertigen Artikel in den Sozialen Plattformen zu verbreiten. Jetzt erst ist alles fertig und Ihr könnt lesen was ich zu dem Produkt zu sagen habe.
Ich breche mir kein Bein aus um innerhalb von 24 Stunden etwas Online zu stellen, da habe ich und vor allem Ihr nichts von. Was bringt es wenn ich ein Produkt nur einmal anfasse oder mich nur kurz damit befasse? So kann ich mir kein Urteil erlauben. Ich möchte Euch den bestmöglichen Bolg-Artikel zu lesen geben und das dauert halt eine Weile.
Ich hoffe ich konnte etwas Licht in meine Methoden geben
Bis dahin und eine gute Zeit :-)

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Testmodus - HeadBlade S4 Lunar Eclipse Limited Edition

Es gab wieder ein schönes Paket von HeadBlade.eu. Marianne und Ihr Mann haben mir wieder etwas schönes geschickt. Wie immer war der Versand super schnell und das aus den Niederlande. Wenn ihr Produkte zur Pflege Eurer Glatze sucht seid ihr bei den beiden gut aufgehoben.


Was kam diesmal an? Es war der „S4 Lunar Eclipse“ welcher auf 3000 Stück limitiert ist und „ClearHead“. Alles gut verpackt damit es die Lieferung auch sicher übersteht.


Bei dem „S4 Lunar Eclipse“ erwartete ich eine ähnliche Blisterverpackung wie bei den anderen HeadBlade Produkten aber dem war nicht so. Er kommt in einer großen schwarzen Box daher und sieht schon von der Verpackung sehr edel aus. Den Verschluss der Box musste ich erst mal suchen. Verschlossen ist diese mit Magnetverschlüssen. Als erstes fällt eine Schaumstoffmatte auf die über dem Inhalt ausgebreitet ist. Wird diese entfernt sieht man direkt den „S4“ und ein Reiseetuie, was ich sehr praktisch finde da ich immer das Problem habe den Rasierer sicher im Kulturbeutel zu verstauen. Nun aber zum wichtigsten, den „S4 Lunar Eclipse“. Nimmt man ihn aus der Verpackung ist man erst ein mal vom Gewicht erstaunt. Der „S4“ wiegt stolze 58 Gramm und sit somit um einiges schwerer wie seine Brüder. Vom Design sieht er aus wie der „HeadBlade Sport“ aber anstatt aus Kunststoff ist das Unterteil aus Edelstahl. Das macht echt was her und wirkt sehr gehoben.


Ausgestattet ist der „S4“ mit einer „HB3“ Klinge aber es lassen sich auch „HB4“ Klingen daran befestigen da diesen ein Adapter für den „HeadBlade Sport“ beiliegt welcher baugleich ist. Nach den bewundernden Blicken musste ich den „S4“ auch direkt ausprobieren, was auch Zeit wurde da meine Stoppeln schon eine gute Länge hatten und somit das ideale Testterrain waren. Ab unter die Dusche und direkt den Kopf mit Aleppo-Seife eingeschäumt um die Haare im Vorfeld einzuweichen. Abtrocknen und zum Spiegel. Als Rasierseife nutze ich „HeadSlick“, wenn schon denn schon ;-)
Die Rasiercreme wurde auf dem Kopf verteilt und der Rasierer angesetzt. Ich musste allerdings feststellen das dieser anders arbeitet wie mein „ATX“ welcher auf Zug seine Funktion verrichtet. Der „S4“ wird „geschoben“. Hat man das erst mal raus geht die Rasur damit auch zügig von statten. Hammer, was sind die „HB3“ Klingen scharf, aber sie sind leider nicht so schwingend gelagert wie die „HB4“ aber das kann man ja mit einem Klingenwechsel erreichen.


 Man braucht keinen Druck auf den Rasiere auszuüben da er durch sein Eigengewicht schon gut und Plan aufliegt. Er ist Spurstabil und man kann Klingenbreite für Klingenbreite seinen Kopf rasieren. Auch in den Zwischenraum von Ohr und Kopf kommt man gut und kann dort 1A rasieren.


 Es gibt ein schönes glattes Ergebnis und man trägt seine Glatze mit etwas mehr Stolz wenn man sie mit einem solchen Produkt pflegen kann.
Als After-Shave habe ich das „ClearHead“ erhalten, welches auf Alkoholbasis hergestellt wurde. Es dient zur Verringerung von Entzündungen und reduziert die Pickelbildung durch eingewachsene Haare. Laut Packung sollte man die Kopfhaut hinterher noch mit einem pflegenden Produkt behandeln. Dafür nutze ich das „HeadLube“ matte da ich keinen Glanz auf dem Kopf mag und lieber eine matte Platte habe. Alles in allem sind es wieder gute Produkte aus dem Hause HeadBlade und ich bin froh den „S4 Lunar Eclipse“ testen zu dürfen. Wie am Anfang schon gesagt ist dieser auf Weltweit 3000 Stück limitiert, also rann an den Speck wenn ihr einen ergattern und Euer Eigen nennen wollt. HeadBlade.eu hat im Moment noch 10 Stück auf Lager (stand 12.10.2016)

Sonntag, 11. September 2016

Laberrunde - Was sind Produktbewertungen noch wert?

Ich könnte mich gerade mal so richtig aufblähen. Berechtigt es, wenn man ein Produkt zum testen vergünstigt bekommt und es bewerten soll es gut dastehen zulassen obwohl es absoluter Müll ist?
Meine Holde und ich testen mittlerweile auch Produkte von Amazon und da kommt es mir immer unter das bei Bewertern die ein Produkt günstiger bekommen haben durchweg positive Rezensionen geschrieben werden. Ich kann so was nicht verstehen. Als Beispiel habe ich ein LED-Lichternetz zum testen bekommen. Natürlich habe ich mir die Bewertungen angeschaut und habe festgestellt das die, welche das Produkt regulär erhalten haben, ihre ehrliche Meinung äußerten und das Lichternetz als reinen Schrott outeten. Die Rezension der Person die es vergünstigt bekommen hat war durchweg positiv. Ich konnte es nicht fassen. Das Netz war Schrott, entsprach keiner EU-Norm und sollte Dinge erfüllen die es nicht tat. Hier ein paar Beispiele: der Netzstecker sollte ein Eurostecker sein, nicht Normgerecht. Für draußen geeignet: Kein Schutzkontakt, keine Wasserfesten Bedien- und Leuchtelemente. Das waren jetzt nur die gröbsten Fehler.
Was soll das? Haben diese Leute Angst sonst keine Artikel zum Test zu bekommen? Was ist mit der ehrlichen Meinung? Lassen sich positive Feedbacks so leicht „kaufen“ Ich empfehle nur das wovon ich überzeugt bin und wenn mir was nicht passt sage bzw. schreibe ich es. Das ganze schönreden nur um ein paar Produkte ab zubekommen kann es doch nicht sein. Ich bekomme lieber nichts oder weniger kann mir aber morgens in den Spiegel sehen und weiß das es richtig ist was ich schreibe. Ist die Produkttesterszene echt so verkommen? Wenn mir etwas nicht gefällt wird es auch so geschrieben und hier auf dem Blog kommen auch nur Sachen von denen ich selber überzeugt bin. Und nein, ich bekomme kein Geld von Irgendwem dafür. Das mache ich alles freiwillig und gerne. Aber das Verhalten so einiger „Tester“ geht mir mächtig gegen den Strich. Wenn ich etwas kaufen würde erwarte ich doch eine entsprechende Bewertung und kann anhand dieser entscheiden ob ich
Geld für das Objekt meiner Begierde ausgebe oder nicht. Nur wenn alles toll geredet wird weil man sich mehr Testprodukte erhofft ist die Bewertung keinen Pfifferling wert und ich muss wieder selber gucken ob das Produkt meinen Erwartungen entspricht. Es wäre so als ob es nie bewertet wurde und das kann es nicht sein. Die Bewertungen sind dafür da das sich der Kunde im Vorfeld informieren kann und nicht damit er was schön geredetes bestellt und dann nachher enttäuscht ist. Hier und auf dem Amazon Profil meiner Holden und mir gibt es nur gute Bewertungen wenn es es auch wert ist.

Mittwoch, 7. September 2016

Rasierseife zum nachmachen

Seifen herstellen ist ja ein kleines Hobby von mir und die selbstgemachten Seifen kommen gut bei Familie und Freunden an. Nun habe ich mich mal an einer Rasierseife versucht und muss sagen, nicht ganz so gut wie die gekaufte aber auch nicht zu verachten.

ACHTUNG !! HIER WIRD MIT HOCH ÄTZENDER LAUGE GEARBEITET! BITTE SICHERHEITSREGELN EINHALTEN
Immer mit Schutzbrille arbeiten!
Mundschutz tragen!
Alte, lange Kleidung oder Kittel tragen!
Nie ohne Handschuhe arbeiten!
Kein Aluminium verwenden!
Entweder Kunststoffbehälter, Edelstahl oder emaillierte Töpfe benutzen!
Die Materialien die Ihr fürs Seife machen benutzt habt nicht mehr für was anderes benutzen!


Hier die Zutaten:

Fettstange 156,5 gr
Kokosöl 122,3 gr
Olivenöl 123,3 gr
Rizinusöl 48,9 gr
Kakaobutter 24,45 gr
Sheabutter 24,45 gr
Wasser 150 gr
Mischverseift 50:50 / KOH:NaOH / Überfettung 5%

Man geht wie beim normalen Seifen sieden vor. Allerdings wird erst das KOH mit dem Wasser vermischt da es eine heftigere Reaktion wie das NaOh hat, welches man danach zum Wasser gibt.
Während man die Lauge abkühlen lässt schmelzt man erst die festen Fette und gibt die Flüssigen hinterher dazu. Wenn alles auf ca. 35-40 Grad Celsius abgekühlt ist gibt man die Lauge zu den Fetten und Ölen dazu und mischt es mit einem Pürierstab durch bis es eine Pudding ähnliche Konsistenz hat. Ich habe die Masse in drei Dessertschalen gegeben, eine für mich und die anderen beiden als Weihnachtsgeschenk für meinen Schwager und Schwiegervater. Gekauft habe ich sie im Angebot von KODI und waren günstiger wie manch andere die ich gesehen habe. Wichtig war mir das sie offen waren damit die Seife nach Benutzung gut trocken kann und sich kein Sumpf bildet.


Die Schüsseln kommen nun, abgedeckt mit einer Plastikfolie, unter Handtücher und müssen warm eingepackt werden das die Gelphase starten kann. Dabei wird die Seifenmasse sehr warm. Am nächsten Tag hatte ich schon feste Seife in den Schüsseln und habe sie zum reifen in einen Karton gepackt und wusste 6 Wochen warten bis sie benutzbar waren. Natürlich ist das eine lange Wartezeit aber die bekommt man auch um, es wird zwar jeden Tag gespingst und es wird geschaut ob sich was tut, nur wirklich was sehen kann man da nichts. Endlich war dann der Tag gekommen das ich die Rasierseife das erste mal benutzen konnte. Also ab ins Bad den Rasierpinsel vorbereitet und in in dem Behälter kreisen lassen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Es entstand ein schöner fester Schaum wie man es von gekauften Rasierseifen her kennt. Jetzt wurde das Gesicht ein geschäumt und geschaut wie Standfest das ganze dort war. Naja, es ging. Das ganze ist wohl was für Schnellrasierer. Was ich etwas komisch fand war das der Schaum in der Schüssel schön lange so blieb wie man es erwartete und auf dem Gesicht leicht zusammenfiel.


Damit kann ich aber leben, rasiere mich eh relativ flott und so fiel das ganze auch nicht wirklich ins Gewicht. Die Klinge glitt sanft über die Haut und entfernte zuverlässig alle Stoppeln. Selbst beim zweiten und dritten Gang riss nichts und es war eine sanfte Rasur. Auch meine Verlobte war begeistert von der glatten Haut. Wer es ausprobieren will sollte es gerne nachmachen. Ich habe bewusst auf Duftstoffe verzichtet da man das Gesicht hinterher eh mit einem Aftershave oder Balsam behandelt welcher ja auch riecht und sich evtl. mit dem Geruch einer parfümierten Rasierseife beißen könnte. Diese Rasierseife ist komplett natürlich und muss sich nicht hinter den gekauften verstecken, vor allem kommt man sehr lange damit aus. Aber das hört keiner gerne der Seifen siedet, am liebsten möchte man direkt nochmal wenn man ein gutes Ergebnis erreicht hat. Alles in allem ein gelungener Versuch.

Sonntag, 4. September 2016

Testmodus - Bluetooth Headset Gaoye T9 KLEIN

Man kann nicht immer sein Smartphone in der Hand halten, sei es beim Auto fahren, radeln oder beim schieben des Einkaufswagen. Da kommt das „Bluetooth Headset Gaoye T9 KLEIN“ genau richtig. Was der Name verspricht hält es auch, es ist super klein aber büßt nichts an Funktionalität ein. Genau was ich gesucht habe. Ich nutze es auch mittlerweile zu Hause und bin begeistert. Mit einer App noch aufgerüstet und es ist fast perfekt. Ich lasse mir mittlerweile meine Mails vorlesen, genauso wie WhatsApp Nachrichten und E-Mails. Aber hauptsächlich verwende ich es zum telefonieren, wer hätte das gedacht ;-)
Es wird in einem unscheinbaren Karton geliefert, denn Qualität braucht kein großes Brimborium.


Im Lieferumfang sind das Headset, Ladekabel, 2 Ohrbügel und ein Ersatzgummi enthalten.


 Es wird empfohlen es erst einmal aufzuladen aber so lange konnte ich nicht warten und siehe da es hat genug Leistung um damit einen Einkauf zu überstehen. Leider ist kein Ladegerät enthalten aber man kann jedes Ladegerät mit USB Schnittstelle verwenden. Erst leuchtet es rot und im vollen zustand blau. Die Kopplung war absolut kein Problem. Das Headset funktioniert mit Bluetooth 4.1 ist aber abwärts kompatibel. Es lässt sich gut tragen und nach einer Weile merkt man es kaum noch, was ich mir gewünscht hätte wäre am Bügel ein Gummiüberzug da es am Anfang etwas drückt aber das vergeht nach einer Weile. Es ist auch für Brillenträger, wie mich, geeignet.


 Die Knöpfe sind recht klein wie es bei dieser Baugröße auch nicht anders zu erwarten ist. Bedienen lassen sie sich trotzdem gut. Die Knöpfe sind doppelt belegt. Der Powerschalter dient auch zum annehmen der Gespräche oder zum auflegen aber man kann damit auch seine Musik starten oder pausieren. Die Laut/Leise Knöpfe dienen auch dazu zum nächsten oder vorherigen Lied zu springen. Ein Anruf wird mit einer Englischen Stimme angekündigt welche auch die Nummer des Anrufers nennt. Die Wiedergabequalität stimmt und ist auch im vollen Kaufhaus im Stimmengewirr gut zu verstehen. Die eigenen Stimme kommt beim gegenüber klar an, allerdings auch die Nebengeräusche was wohl aber nicht wirklich störend ist. Die Musikwiedergabe geht von der Qualität so, es ist ja nicht dafür gedacht aber möglich. Voice Call soll es auch unterstützen aber leider mein Smartphone nicht, schade. Aber wenn man z.B. den Vorherigen Anruf wiederholen möchte braucht man nur zwei mal kurz auf den Powerknopf drücken und schon wird man verbunden. Ich habe mir noch die App „Out Loud“ für 2,17 € installiert und bekomme, wie oben erwähnt, alles vorgelesen was ich möchte. Also absolute Handfreiheit. Das „Bluetooth Headset Gaoye T9 KLEIN“ ist ein guter Begleiter und mit seiner Standby Zeit von 180 Stunden und Gesprächszeit von bis zu 8 Stunden einfach klasse. Es hält also locker mehrere Tage durch und muss nur eine Stunde geladen werden. Alltagstauglich ist es auf jeden Fall mit diesen Werten. Gestern Abend hatte ich es mal nicht im Ohr und habe mit dem Smartphone in der Hand telefoniert, das war nichts da ich nebenbei noch anderes zu erledigen hatte. Wenn man sich einmal an den Komfort eines Headsets gewöhnt hat will man es nicht mehr missen. Von der Reichweite reicht es bei uns in der ganzen Wohnung wenn das Smartphone im Wohnzimmer liegt kann ich bequem aus Küche oder Büro telefonieren. Was will man mehr?