Freitag, 22. April 2016

Laberrunde - Wenn der Postmann zweimal klingelt

Naja, der Postmann war es nicht sondern der freundliche Mitarbeiter von DPD und dieser hatte heute ein kleines Päckchen für mich. Die heiß erwartete Lieferung von Dragonspice.de. Ich habe dort für die Chili-Salbe schon mal die restlichen Zutaten bestellt. In einem gut gesicherten kleinen Päckchen kamen die ätherischen Öle Pfefferminz, Rosmarin, Kampfer und Cassia an. Dazu hatte ich noch 100 gr. Bienenwachs geordert.

Aber, so wie ich heute morgen auf einem anderen Blog gelesen habe, kann man sich das wohl auch beim Imker um die Ecke besorgen. Wir haben bei uns in der Nähe das Fachzentrum für Biene und Imkerei, mal gucken ob die mir weiterhelfen können sobald die 100 gr. verbraucht sind. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.
Mich juckt es ja schon richtig in den Fingern die Salbe anzurühren aber ich muss ja noch knapp 6 Wochen warten bis das Öl durchgezogen ist. Mal schauen, vielleicht finde ich ja in der Zwischenzeit Salbenrezepte die ich mit den vorrätigen Zutaten herstellen kann. Meine Kräuterbücher, die ich hier zu Rate ziehen würde befinden sich leider noch bei meinen Großeltern und werden erst am 1.Mai abgeholt. Ich werde mich für heute verabschieden und mich in die Weiten des www begeben und schauen was sich dort wohl findet.

Mittwoch, 20. April 2016

Brennnessel

Heute haben wir mal wieder das gute Wetter ausgenutzt und sind raus auf die Wildwiese und haben uns etwas in die Sonne gesetzt. Dabei haben wir auch direkt wieder die Marienkäfer gesehen die sich auf den Brennnesseln niedergelassenen haben.
Marienkäfer bei der Startvorbereitung
Und natürlich haben wir auch frische Brennnessel gesammelt für einen wohlschmeckenden Tee.
Junge Brennnesselpflanze
Für eine Kanne Tee, bei uns 1,5 Liter, braucht man eine gute Handvoll frischer Blätter und übergießt diese mit kochendem Wasser und lässt ihn 10 Minuten ziehen.


Was kann der Brennnesseltee?

Sie fördert die Blutbildung und regt den Stoffwechsel an. Auch ist sie harntreibend und hilft bei Harnwegserkrankungen. Auf das Blut wirkt sie reinigend und blutstillend. Bei Rheuma und Gicht soll die Brennnessel hilfreich sein sowie förderlich beim Haarwuchs und Schuppen. Desweiteren hilft sie gegen Frühjahrsmüdigkeit und Appetitlosigkeit. Menstruationsbeschwerden und Bluthochdruck soll sie auch abmildern. 
Also eine recht hilfreiche Pflanze die in keiner Hausapotheke fehlen sollte.
Wir sammeln sie im Frühjahr und Sommer immer frisch. Für den Winter legen wir uns einen Vorrat an getrockneten Kraut an damit wir auch dann gut mit, in ihr reichlich vorhanden, Mineralien versorgt sind.

Cili- Öl angesetzt

Heute habe ich Chili- Öl angesetzt um damit, wenn die Ziehzeit um ist eine Chilisalbe gegen Gelenkschmerzen herzustellen.

Wie habe ich das Öl angesetzt?
Als erstes braucht man ca. 15 getrocknete, mittel große Chilischoten und ca. 300 ml. Öl. Ich habe Rapsöl verwendet da es günstig ist und ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren aufweist.


Die Chilis habe ich in der Mitte einmal zerbrochen und in ein sauberes Glas gegeben und mit dem Öl aufgegossen.


Danach mit einem Deckel verschlossen und beschriftet mit Inhalt und Herstellungsdatum. Das ganze muss jetzt ca. 6 Wochen an einem sonnigen Ort ziehen und danach kann es für z.B. Salbenherstellung verwendet werden oder auch zum kochen.

Das Öl fördert, äußerlich angewendet, die Durchblutung des Bewegungsapparates, vor allem wer Probleme mit den Gelenken hat kann die Salbe, welche ich nach der Ziehzeit, herstelle, gut gebrauchen da sie schön wärmend ist. Aber man sollte aufpassen das man nicht empfindlich gegenüber des Capsaicin ist, dann sollte man von der Verwendung absehen. 
Das Salbenrezept kommt später da das Öl jetzt seine Zeit braucht um die Wirkstoffe aus der Chili zu ziehen.



Dienstag, 19. April 2016

Chia Samen Brot

Heute gibt es ein kleines Rezept für ein Hefebrot mit Chiasamen. Wir essen das im Moment sehr gerne und es ist leicht selber zu machen.

Man braucht als Zutaten:

400 ml lauwarmes Wasser
500 gr. Weizenmehl
100 gr. Chiasamen
1 Beutel Trockenhefe
1 Eßl. Salz
1/2 Eßl. Zucker

Als erstes gibt man Wasser, Zucker und die Trockenhefe in eine Schüssel und verrührt das ganze. Diese Mischung bleibt etwas stehen bis sich kleine Blasen bilden und die Hefe anfängt zu arbeiten.

  


Danach gibt man Mehl, Chiasamen und Salz hinzu und lässt es gut 5 Min. mit der Küchenmaschiene verrühren.





Nach dem alles gut durchgerührt ist lässt man den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für 20 Minuten gehen

Sobald die Zeit um ist ölt man eine Kastenform mit etwas Öl ein und gibt den Teig in die Form und lässt alles nochmal 30 Minuten gehen. In der Zwischenzeit sollte man den Backofen auf 225 Grad Umluft vorheizen und, in meinem Fall, eine Bräterdeckel, 3/4 voll mit Wasser in den Ofen stellen damit sich schon schön Dampf bildet um eine schöne Kruste zu bekommen.






Nach der Gehzeit stellt man die Form mit dem Teig in den Ofen. Das Brot wird wie folgt gebacken:
10 Minuten bei 225 Grad Umluft und danach wird der Ofen auf 175 Grad Umluft gestellt und man gibt dem ganzen 50 Minuten.


Sobald das Brot fertig gebacken ist holt man die Form aus dem Ofen und fährt am Rand der Form mit einem Messer entlang um es lösen zu können. Dann wird das Brot herausgenommen und auf ein Gitter zum abkühlen gestellt damit der Boden des Brotes nicht feucht wird.


Viel Spaß beim nachmachen und gutes gelingen :-)

Sonntag, 17. April 2016

Unser erstes mal (in diesem Jahr)

Heute sind wir, meine Holde und ich, das erste mal für 2016, auf die Kräuterwiese in unserer Umgebung gegangen und haben 2 Sorten Kraut gesammelt.
Marcella beim Kräuter sammeln
Es waren die schönen jungen Brennnesseltriebe und die Gundelrebe. Brennnesseltee gab es schon immer bei meinen Großeltern abends zum Abendbrot. Marcella hat ihn heute das erste mal getrunken und ist über den Geschmack positiv überrascht. Die Gundelrebe haben wir gesammelt da meine Verlobte im Moment arg Probleme mit Husten und Asthma hat und wir ausprobieren wollten ob er wirkt. Eigentlich hatten wir noch vor, unterstützent, Spitzwegerich zu sammeln aber leider wurde die Wiese vor kurzem gemäht so das wir keinen finden konnten.
Das erste "Muhkübchen" was wir gesehen haben
Leider habe ich vergessen Bilder von den Kräutern in der Natur zu machen und zu Hause haben sie schon ein wenig welk gewirkt. Morgen werden wir wieder hinausgehen und dann werden auch Bilder vom Kraut gemacht.