Sonntag, 11. September 2016

Laberrunde - Was sind Produktbewertungen noch wert?

Ich könnte mich gerade mal so richtig aufblähen. Berechtigt es, wenn man ein Produkt zum testen vergünstigt bekommt und es bewerten soll es gut dastehen zulassen obwohl es absoluter Müll ist?
Meine Holde und ich testen mittlerweile auch Produkte von Amazon und da kommt es mir immer unter das bei Bewertern die ein Produkt günstiger bekommen haben durchweg positive Rezensionen geschrieben werden. Ich kann so was nicht verstehen. Als Beispiel habe ich ein LED-Lichternetz zum testen bekommen. Natürlich habe ich mir die Bewertungen angeschaut und habe festgestellt das die, welche das Produkt regulär erhalten haben, ihre ehrliche Meinung äußerten und das Lichternetz als reinen Schrott outeten. Die Rezension der Person die es vergünstigt bekommen hat war durchweg positiv. Ich konnte es nicht fassen. Das Netz war Schrott, entsprach keiner EU-Norm und sollte Dinge erfüllen die es nicht tat. Hier ein paar Beispiele: der Netzstecker sollte ein Eurostecker sein, nicht Normgerecht. Für draußen geeignet: Kein Schutzkontakt, keine Wasserfesten Bedien- und Leuchtelemente. Das waren jetzt nur die gröbsten Fehler.
Was soll das? Haben diese Leute Angst sonst keine Artikel zum Test zu bekommen? Was ist mit der ehrlichen Meinung? Lassen sich positive Feedbacks so leicht „kaufen“ Ich empfehle nur das wovon ich überzeugt bin und wenn mir was nicht passt sage bzw. schreibe ich es. Das ganze schönreden nur um ein paar Produkte ab zubekommen kann es doch nicht sein. Ich bekomme lieber nichts oder weniger kann mir aber morgens in den Spiegel sehen und weiß das es richtig ist was ich schreibe. Ist die Produkttesterszene echt so verkommen? Wenn mir etwas nicht gefällt wird es auch so geschrieben und hier auf dem Blog kommen auch nur Sachen von denen ich selber überzeugt bin. Und nein, ich bekomme kein Geld von Irgendwem dafür. Das mache ich alles freiwillig und gerne. Aber das Verhalten so einiger „Tester“ geht mir mächtig gegen den Strich. Wenn ich etwas kaufen würde erwarte ich doch eine entsprechende Bewertung und kann anhand dieser entscheiden ob ich
Geld für das Objekt meiner Begierde ausgebe oder nicht. Nur wenn alles toll geredet wird weil man sich mehr Testprodukte erhofft ist die Bewertung keinen Pfifferling wert und ich muss wieder selber gucken ob das Produkt meinen Erwartungen entspricht. Es wäre so als ob es nie bewertet wurde und das kann es nicht sein. Die Bewertungen sind dafür da das sich der Kunde im Vorfeld informieren kann und nicht damit er was schön geredetes bestellt und dann nachher enttäuscht ist. Hier und auf dem Amazon Profil meiner Holden und mir gibt es nur gute Bewertungen wenn es es auch wert ist.

Mittwoch, 7. September 2016

Rasierseife zum nachmachen

Seifen herstellen ist ja ein kleines Hobby von mir und die selbstgemachten Seifen kommen gut bei Familie und Freunden an. Nun habe ich mich mal an einer Rasierseife versucht und muss sagen, nicht ganz so gut wie die gekaufte aber auch nicht zu verachten.

ACHTUNG !! HIER WIRD MIT HOCH ÄTZENDER LAUGE GEARBEITET! BITTE SICHERHEITSREGELN EINHALTEN
Immer mit Schutzbrille arbeiten!
Mundschutz tragen!
Alte, lange Kleidung oder Kittel tragen!
Nie ohne Handschuhe arbeiten!
Kein Aluminium verwenden!
Entweder Kunststoffbehälter, Edelstahl oder emaillierte Töpfe benutzen!
Die Materialien die Ihr fürs Seife machen benutzt habt nicht mehr für was anderes benutzen!


Hier die Zutaten:

Fettstange 156,5 gr
Kokosöl 122,3 gr
Olivenöl 123,3 gr
Rizinusöl 48,9 gr
Kakaobutter 24,45 gr
Sheabutter 24,45 gr
Wasser 150 gr
Mischverseift 50:50 / KOH:NaOH / Überfettung 5%

Man geht wie beim normalen Seifen sieden vor. Allerdings wird erst das KOH mit dem Wasser vermischt da es eine heftigere Reaktion wie das NaOh hat, welches man danach zum Wasser gibt.
Während man die Lauge abkühlen lässt schmelzt man erst die festen Fette und gibt die Flüssigen hinterher dazu. Wenn alles auf ca. 35-40 Grad Celsius abgekühlt ist gibt man die Lauge zu den Fetten und Ölen dazu und mischt es mit einem Pürierstab durch bis es eine Pudding ähnliche Konsistenz hat. Ich habe die Masse in drei Dessertschalen gegeben, eine für mich und die anderen beiden als Weihnachtsgeschenk für meinen Schwager und Schwiegervater. Gekauft habe ich sie im Angebot von KODI und waren günstiger wie manch andere die ich gesehen habe. Wichtig war mir das sie offen waren damit die Seife nach Benutzung gut trocken kann und sich kein Sumpf bildet.


Die Schüsseln kommen nun, abgedeckt mit einer Plastikfolie, unter Handtücher und müssen warm eingepackt werden das die Gelphase starten kann. Dabei wird die Seifenmasse sehr warm. Am nächsten Tag hatte ich schon feste Seife in den Schüsseln und habe sie zum reifen in einen Karton gepackt und wusste 6 Wochen warten bis sie benutzbar waren. Natürlich ist das eine lange Wartezeit aber die bekommt man auch um, es wird zwar jeden Tag gespingst und es wird geschaut ob sich was tut, nur wirklich was sehen kann man da nichts. Endlich war dann der Tag gekommen das ich die Rasierseife das erste mal benutzen konnte. Also ab ins Bad den Rasierpinsel vorbereitet und in in dem Behälter kreisen lassen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Es entstand ein schöner fester Schaum wie man es von gekauften Rasierseifen her kennt. Jetzt wurde das Gesicht ein geschäumt und geschaut wie Standfest das ganze dort war. Naja, es ging. Das ganze ist wohl was für Schnellrasierer. Was ich etwas komisch fand war das der Schaum in der Schüssel schön lange so blieb wie man es erwartete und auf dem Gesicht leicht zusammenfiel.


Damit kann ich aber leben, rasiere mich eh relativ flott und so fiel das ganze auch nicht wirklich ins Gewicht. Die Klinge glitt sanft über die Haut und entfernte zuverlässig alle Stoppeln. Selbst beim zweiten und dritten Gang riss nichts und es war eine sanfte Rasur. Auch meine Verlobte war begeistert von der glatten Haut. Wer es ausprobieren will sollte es gerne nachmachen. Ich habe bewusst auf Duftstoffe verzichtet da man das Gesicht hinterher eh mit einem Aftershave oder Balsam behandelt welcher ja auch riecht und sich evtl. mit dem Geruch einer parfümierten Rasierseife beißen könnte. Diese Rasierseife ist komplett natürlich und muss sich nicht hinter den gekauften verstecken, vor allem kommt man sehr lange damit aus. Aber das hört keiner gerne der Seifen siedet, am liebsten möchte man direkt nochmal wenn man ein gutes Ergebnis erreicht hat. Alles in allem ein gelungener Versuch.

Sonntag, 4. September 2016

Testmodus - Bluetooth Headset Gaoye T9 KLEIN

Man kann nicht immer sein Smartphone in der Hand halten, sei es beim Auto fahren, radeln oder beim schieben des Einkaufswagen. Da kommt das „Bluetooth Headset Gaoye T9 KLEIN“ genau richtig. Was der Name verspricht hält es auch, es ist super klein aber büßt nichts an Funktionalität ein. Genau was ich gesucht habe. Ich nutze es auch mittlerweile zu Hause und bin begeistert. Mit einer App noch aufgerüstet und es ist fast perfekt. Ich lasse mir mittlerweile meine Mails vorlesen, genauso wie WhatsApp Nachrichten und E-Mails. Aber hauptsächlich verwende ich es zum telefonieren, wer hätte das gedacht ;-)
Es wird in einem unscheinbaren Karton geliefert, denn Qualität braucht kein großes Brimborium.


Im Lieferumfang sind das Headset, Ladekabel, 2 Ohrbügel und ein Ersatzgummi enthalten.


 Es wird empfohlen es erst einmal aufzuladen aber so lange konnte ich nicht warten und siehe da es hat genug Leistung um damit einen Einkauf zu überstehen. Leider ist kein Ladegerät enthalten aber man kann jedes Ladegerät mit USB Schnittstelle verwenden. Erst leuchtet es rot und im vollen zustand blau. Die Kopplung war absolut kein Problem. Das Headset funktioniert mit Bluetooth 4.1 ist aber abwärts kompatibel. Es lässt sich gut tragen und nach einer Weile merkt man es kaum noch, was ich mir gewünscht hätte wäre am Bügel ein Gummiüberzug da es am Anfang etwas drückt aber das vergeht nach einer Weile. Es ist auch für Brillenträger, wie mich, geeignet.


 Die Knöpfe sind recht klein wie es bei dieser Baugröße auch nicht anders zu erwarten ist. Bedienen lassen sie sich trotzdem gut. Die Knöpfe sind doppelt belegt. Der Powerschalter dient auch zum annehmen der Gespräche oder zum auflegen aber man kann damit auch seine Musik starten oder pausieren. Die Laut/Leise Knöpfe dienen auch dazu zum nächsten oder vorherigen Lied zu springen. Ein Anruf wird mit einer Englischen Stimme angekündigt welche auch die Nummer des Anrufers nennt. Die Wiedergabequalität stimmt und ist auch im vollen Kaufhaus im Stimmengewirr gut zu verstehen. Die eigenen Stimme kommt beim gegenüber klar an, allerdings auch die Nebengeräusche was wohl aber nicht wirklich störend ist. Die Musikwiedergabe geht von der Qualität so, es ist ja nicht dafür gedacht aber möglich. Voice Call soll es auch unterstützen aber leider mein Smartphone nicht, schade. Aber wenn man z.B. den Vorherigen Anruf wiederholen möchte braucht man nur zwei mal kurz auf den Powerknopf drücken und schon wird man verbunden. Ich habe mir noch die App „Out Loud“ für 2,17 € installiert und bekomme, wie oben erwähnt, alles vorgelesen was ich möchte. Also absolute Handfreiheit. Das „Bluetooth Headset Gaoye T9 KLEIN“ ist ein guter Begleiter und mit seiner Standby Zeit von 180 Stunden und Gesprächszeit von bis zu 8 Stunden einfach klasse. Es hält also locker mehrere Tage durch und muss nur eine Stunde geladen werden. Alltagstauglich ist es auf jeden Fall mit diesen Werten. Gestern Abend hatte ich es mal nicht im Ohr und habe mit dem Smartphone in der Hand telefoniert, das war nichts da ich nebenbei noch anderes zu erledigen hatte. Wenn man sich einmal an den Komfort eines Headsets gewöhnt hat will man es nicht mehr missen. Von der Reichweite reicht es bei uns in der ganzen Wohnung wenn das Smartphone im Wohnzimmer liegt kann ich bequem aus Küche oder Büro telefonieren. Was will man mehr?